„Düsseldorf: Stadt plant Wohnheim für Azubis“ – RP Online

Geschrieben von Azubiwerk am 24. Oktober 2015. in Aktuelles

Veröffentlicht: 24. Oktober 2015
Artikel der RP Online vom 23. Oktober 2015 von Uwe-Jens Ruhnau
Düsseldorf. Minderjährige sollen betreut werden. Die „Task Force für Arbeit“ schreibt die Stadtpitze an.

Düsseldorf will mehr für junge Menschen tun, die für die Ausbildung in die Stadt kommen. Es soll ein Wohnheim für Auszubildende errichtet werden, in dem einerseits bezahlbarer Wohnraum angeboten, andererseits aber auch ein Auge auf minderjährige Azubis geworfen wird. „Es sollte eine Einrichtung mit einem pädagogischen Konzept sein“, sagt Sigrid Wolf, Geschäftsführerin des DGB-Bezirks Düsseldorf-Bergisches Land…

…Ein gutes Vorbild gibt es in Hamburg, wo im kommenden Jahr ein Azubi-Wohnheim eröffnen soll. Dort können Unternehmen Kontingente buchen, eine Idee, die auch Siepmann für realisierbar hält. Das Heim in Hamburg-Wandsbek soll bis zu 156 Personen Platz bieten. Die Stiftung Auszubildendenwerk wird das Wohnheim betreiben. Die Kaltmiete für die 14 bis 18,5 Quadratmeter großen Zimmer soll bei 206 Euro liegen. Geplant sind sowohl Einzelappartements als auch Wohngemeinschaften für bis zu vier Azubis. Gemeinschaftsflächen mit Café, Lounge und Kicker sind vorgesehen – und im Sommer steht sogar eine Dachterrasse zur Verfügung.

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„Wohnraum für Azubis ist knapp und teuer“ – Hamburger Abendblatt

Geschrieben von Azubiwerk am 25. April 2014. in Aktuelles

Veröffentlicht: 25. April 2014

Artikel des Hamburger Abendblatts vom 24.04.2014 von Ulrich Gassdorf

Für die rund 39.000 Auszubildenden gibt es in Hamburg zu wenig bezahlbaren Wohnraum, darüber sind sich Wirtschaft, Politik und Senat weitgehend einig. Bereits seit Jahren ist die Stiftung Azubiwerk auf der Suche nach einem geeigneten Objekt mit 500 Plätzen. Immerhin gibt es nun konkrete Pläne: Stadt, Investoren und die Stiftung stehen kurz vor Vertragsabschluss für einen Neubau mit rund 160 Plätzen an der Hammer Straße in Wandsbek.

Die Kosten für einen Wohnheimplatz sollen dort bei 203 Euro Kaltmiete pro Monat liegen. Die ersten Azubis sollen im August 2015 einziehen. Aber das soll nur der Anfang sein: „Auf lange Sicht brauchen wir ausreichend bezahlbaren Wohnraum für Auszubildende“, sagte SPD-Wirtschaftsexperte Hansjörg Schmidt…

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„Umstrittenes Azubiwohnheim: SPD kritisiert eigenen Senator“ – Hamburger Abendblatt

Geschrieben von Azubiwerk am 21. April 2013. in Aktuelles

Veröffentlicht: 21. April 2013

Artikel des Hamburger Abendblatts vom 20.04.2013 von Ulrich Gassdorf

…Nach Abendblatt-Informationen hat sich nur ein Träger an dem Interessenbekundungsverfahren beteiligt. Die Bewerbungsfrist endete am Freitag (19.04.2013). Bei dem Bewerber handelt es sich um die Stiftung Azubiwerk i.G., die aber ihr Konzept auch gar nicht auf die 50-Plätze-Variante der Behörde ausgelegt hat, sondern einen Start mit 150 und einen baldigen Ausbau auf bis zu 500 Plätze vorsieht… Die Stiftung Azubiwerk i.G. arbeitet bereits seit 2008 an der Realisierung dieses Vorhabens…

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Umfrage unter Azubis: Hohe Nachfrage nach Azubiwohnheim

Geschrieben von Azubiwerk am 30. Juli 2012. in Aktuelles

Veröffentlicht: 30. Juli 2012

Im Ausbildungsjahr 2011/2012 hat das Azubiwerk 507 Auszubildende von großen Unternehmen in Hamburg befragt. Die Umfrage wurde unter anderem bei Airbus Hamburg, Iwan Budnikowsky, Hamburg Süd, der Deutschen Bahn AG und der Haspa durchgeführt. Gefragt wurden die Auszubildenden unter anderem zu ihrem persönlichen Einkommen, Wohnformen, Mieten, Wegzeiten und ihrem Interesse am Projekt eines Auszubildendenwohnheims. Aus der Studie geht hervor für welche Zielgruppen das Projekt besonders interessant ist und welche Faktoren zu vernachlässigen sind.

Fast die Hälfte der ca. 40.000 Auszubildenden in Hamburg kommt aus anderen Bundesländern zur Ausbildung nach Hamburg.

Viele Auszubildenden sind beim Start ihrer Ausbildung noch nicht volljährig. Für diese Auszubildenden und ihre Eltern ist es organisatorisch und rechtlich sehr kompliziert die passende Unterkunft in der noch fremden Stadt zu finden.

In der Umfrage hat sich deutlich gezeigt, dass knapp zwei Drittel (62,7%) der befragten Auszubildenden ursprünglich nicht aus Hamburg kommen. Diese Zahl liegt damit oberhalb der offiziellen Statistiken, die von weniger als 50% ausgehen.

Die Auszubildenden, die nicht aus Hamburg kommen, interessieren sich zu 49,4% für ein Zimmer im Wohnheim des Auszubildendenwerks. Die Nicht-Interessierten umfassen 17,4%, während 33,2% ihr Interesse an Bedingungen knüpfen.

Insgesamt sind also 82,6% der nicht aus Hamburg kommenden Auszubildenden grundsätzlich an einem Zimmer in einem Wohnheim interessiert.

„Behörde blockiert Wilhelmsburger Azubi-Wohnheim“ – Hamburger Abendblatt

Geschrieben von Azubiwerk am 27. Juli 2012. in Aktuelles

Veröffentlicht: 27. Juli 2012

Artikel des Hamburger Abendblatts vom 26.07.2012 von Ulrich Gaßdorf

Bürgermeister, Parteien und Wirtschaft wollen den Neubau – doch die Stadtentwicklungsbehörde stellt sich quer. SPD plant Bürgerschaftsbeschluss.


Ein Blick in die Zukunft: So könnte der Campus des Azubi-Wohnheims
an der Hafenbahn aussehen. Foto: Azubiwerk

WILHELMSBURG: Hamburg soll ein Auszubildenden-Wohnheim mit rund 500 Plätzen bekommen – so weit sind sich die Stiftung Azubiwerk, Politik, Institutionen wie die Handelskammer und namhafte Unternehmen einig. Der Bedarf ist groß, zurzeit absolvieren mehr als 38.300 junge Menschen ihre Ausbildung in der Hansestadt. Auch Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) unterstützt das Vorhaben. Doch die federführende Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU) offensichtlich nicht…

Ein Blick in die Zukunft: Rundgang durch eine Wohnung des zukünftigen Azubiwohnheims

Geschrieben von Azubiwerk am 20. Oktober 2015. in Aktuelles

Veröffentlicht: 20. Oktober 2015

So werden die Wohnungen im Azubiwohnheim aussehen: 2 Personen teilen sich ein Badezimmer und einen ansprechenden Küchenbereich.

Die Zimmer sind ca. 14 qm groß und werden mit Möbeln ausgestattet sein.

„Azubiwohnheim könnte in Farmsen-Berne entstehen“ – Hamburger Abendblatt

Geschrieben von Azubiwerk am 3. Mai 2013. in Aktuelles

Veröffentlicht: 03. Mai 2013

Artikel des Hamburger Abendblatts vom 02.05.2013 von Ulrich Gassdorf

In der Diskussion um das geplante Auszubildendenwohnheim gibt es einen neuen Vorschlag der FDP-Bürgerschaftsfraktion: Wirtschaftsexperte Thomas-Sönke Kluth favorisiert, dass die zum Teil nicht genutzten und untervermieteten Gebäude des Berufsförderungswerks am Berner Heerweg mit rund 168 Zimmern zu diesem Zweck genutzt werden sollen…

Der ehrenamtliche Geschäftsführer der Stiftung Auszubildendenwerk i.G., Patrick Fronczek, sagte: „Wir freuen uns über jedes geeignete Grundstück, das uns angeboten wird, denn der Bedarf ist groß“…

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Schaffung eines Auszubildendenwerks – Parlamentarischer Ablauf

Geschrieben von Azubiwerk am 25. Januar 2013. in Aktuelles

Veröffentlicht: 25. Januar 2013

Sicherung des Fachkräftenachwuchses in Hamburg: Bezahlbarer Wohnraum für Auszubildende durch Schaffung eines Auszubildendenwerks und eines Auszubildendenwohnheims

Förderung der Gründung einer privaten Stiftung „Auszubildendenwerk“; Bereitstellung eines Grundstücks für ein Auszubildendenwohnheim; Berichterstattung

  • Antrag Jan Balcke (SPD), Erck Rickmers (SPD), Andrea Rugbarth (SPD), Dorothee Martin (SPD), Birte Gutzki-Heitmann (SPD), Hansjörg Schmidt (SPD), Daniel Gritz (SPD), Wolfgang Rose (SPD), Arno Münster (SPD), Dr. Andreas Dressel (SPD), Dirk Kienscherf (SPD), SPD Drucksache 20/2394 29.11.2011, 2 S.; (dazu Antrag GAL Drs. 20/2577); (dazu Antrag Fraktion DIE LINKE Drs. 20/2618)
  • Plenarberatung Plenarprotokoll 20/23 15.12.2011, S. 1719 – 1728
  • Debattiert
  • Beschluss: Überweisung an Ausschuss für Wirtschaft, Innovation und Medien; (auf Antrag der SPD und LINKEN)
  • Ausschuss für Wirtschaft, Innovation und Medien Ausschussprotokoll 20/23 04.12.2012, 5 S.; (keine Niederschrift)
  • Ausschussbericht Ausschuss für Wirtschaft, Innovation und Medien Drucksache 20/6660 24.01.2013, 10 S.
  • Beschluss: Annahme; am 13.02.2013 in geänderter Fassung einstimmig bei Enthaltung der LINKEN
  • Ersuchen an Senat

„SPD kritisiert Behörde wegen Azubiheim-Blockade“ – Hamburger Abendblatt

Geschrieben von Azubiwerk am 28. Juli 2012. in Aktuelles

Veröffentlicht: 28. Juli 2012

Artikel des Hamburger Abendblatts vom 27.07.2012 von Ulrich Gassdorf

Die Behörde muss endlich dieses wichtige Projekt im Sinne der Auszubildenden fördern“, sagte der SPD-Abgeordnete Johannes Kahrs.

Hamburg. Die ablehnende Haltung der federführenden Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU) zum geplanten Auszubildendenwohnheim mit rund 500 Plätzen, das die Stiftung Azubiwerk i. G. realisieren möchte, sorgt weiterhin für Kritik aus der Politik… Die Behörde muss endlich dieses wichtige Projekt im Sinne der Auszubildenden fördern“, sagte der SPD-Bundestagsabgeordnete Johannes Kahrs. Das sieht Katharina Wolff, sozialpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion, ähnlich: „Die Stadt ist in der Pflicht, dieses Vorhaben im Eiltempo mit zu realisieren“…

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Antrag der SPD zum Azubiwerk

Geschrieben von Azubiwerk am 13. Dezember 2011. in Aktuelles

Veröffentlicht: 13. Dezember 2011
Sicherung des Fachkräftenachwuchses in Hamburg: Bezahlbarer Wohnraum für Auszubildende durch Schaffung eines Auszubildendenwerks und eines Auszubildendenwohnheims

Antrag der Abgeordneten Andreas Dressel, Dirk Kienscherf, Jan Balcke, Arno Münster, Wolfgang Rose, Andrea Rugbarth, Daniel Gritz, Birte Gutzki-Heitmann, Dorothee Martin, Erck Rickmers, Hansjörg Schmidt und Fraktion

In Hamburg befinden sich fast 40.000 junge Menschen in einer dualen Berufsausbildung. Die hohen Lebenshaltungs- und insbesondere Mietkosten in Hamburg belasten eine Vielzahl der Auszubildenden in erheblichem Maße. Im Durchschnitt liegt die Ausbildungsvergütung im ersten Ausbildungsjahr in Hamburg nach Angaben des Bundesinstitutes für Berufsbildung (BIBB) bei 614 Euro brutto monatlich (Zahlen aus 2010). Die Ausbildungsvergütungen allein reichen daher häufig nicht aus, die Lebenshaltungskosten zu decken. Über 40 Prozent der Auszubildenden kommen ursprünglich nicht aus Hamburg. Diese Jugendlichen sind unweigerlich mit hohen Miet- oder Fahrtkosten konfrontiert. Doch auch für Hamburger Jugendliche, ist nicht ausreichend bezahlbarer Wohnraum vorhanden. Dies betrifft in besonderer Weise die minderjährigen Auszubildenden. Für sie müssen nach dem „Heimrecht“ bei Wohnangeboten begleitende pädagogische Unterstützungsangebote vorgehalten werden.

Zur Lösung dieses Problems hat sich 2008 eine Initiative zur Schaffung eines Auszubildendenwohnheims gebildet. Diese Initiative hat mittlerweile eine umfangreiche Konzeption für ein „Auszubildendenwerk“ in Form einer privaten Stiftung unter Beteiligung der Sozialpartner entwickelt. Die Handelskammer, die Handwerkskammer, die Unternehmerverbände, Gewerkschafter und viele weitere Akteure begrüßen und unterstützen diese Initiative.